Jahresrückblick

Dieses Jahr bin ich besonders dankbar dafür, dass ich wieder joggen kann. Nach dem Unfall und zwei Knieoperationen letztes Jahr hatte ich nicht zu hoffen gewagt, dass ich jetzt wieder eine Stunde lang gemütlich und vor allem schmerzfrei durch den Wald traben kann.

Was das mit Schreiben zu tun hat?

- Beim Joggen habe ich die besten Ideen.

- Plotten kann ich besonders gut, wenn ich durch den Wald oder die Felder laufe.

- Wenn ich laufe, kann ich einzelne Szenen, die ich später schreiben möchte, wie einen Film betrachten (mit Ton).

- Laufen macht mich glücklich, wach und entspannt, und so schreibe ich am liebsten.

 

Und nun zur Statistik:

Veröffentlichungen:

Februar: Die Sturmfalken von Olbian

Dezember: Die Fährte der Wandler

Das sind zwei meiner geliebten Danu-Romane, das heißt, die Geschichten spielen in meiner Fantasywelt Danu. Die Fährte der Wandler ist mit knapp 700 Seiten ein richtiger Wälzer geworden. Ich mag alle meine Romane, aber diese beiden liegen mir besonders am Herzen.

Außerdem findet ihr meine Kurzgeschichte "Anam Cara" in der Benefiz-Anthologie "Like a dream", die im Oktober erschienen ist.

 

Geschriebene Rohfassungen:

- Blue Sky (Western), ca. 80.000 Wörter, 318 Normseiten

Die Sträflinge Blue und Sky tauschen die Rollen. Was zunächst wie eine gute Idee erscheint, um Blues Leben zu retten, entpuppt sich rasch als der Beginn einer Katastrophe, denn im Gegensatz zu dem wilden Sky hat der scheue Blue als gelernter Koch keine Ahnung von Pferden. Und die braucht er, um die Täuschung aufrecht zu erhalten ...

Mein Liebling in diesem Roman ist das Pferd mit dem klangvollen Namen "Fuckin Shit".

 

- Crash (Dystopie), ca. 70.000 Wörter, 258 Normseiten

In einer verseuchten Zukunftswelt kämpft Crash ums Überleben. Um die Medikamente für seinen kranken Bruder bezahlen zu können, nimmt er an illegalen Autorennen teil. Als der geheimnisvolle "Mechaniker" ihm ein Angebot macht, das er nicht ablehnen kann, rückt sein Traum von einem besseren Leben in greifbare Nähe, bis er erkennt, dass er nur das Bauernopfer in einer politischen Intrige sein soll. Doch da spielt er nicht mit. Er nimmt den Kampf auf, obwohl er dafür seine Liebe verraten muss.

 

- Der Gebannte von Ibea (Fantasy), ca. 100.000 Wörter, 365 Normseiten

Diese Geschichte führte mich nach Danu, diesmal in ein neues Land, das zum großen Teil von Wüste bedeckt ist. Heiler Cerim wird in die Wüste verschleppt, um die todkranke Ehefrau des Sandfürsten zu retten. Gegen seinen Willen findet er Gefallen an dem gar nicht so rückständigen Wüstenvolk, und als er feststellt, dass jemand der vermeintlich Kranken nach dem Leben trachtet, erhält er unerwartet Hilfe vom Hauptmann der Oasenwache. Die ungleichen Männer raufen sich zusammen, um den schurkischen Plan zu vereiteln.

 

- Das Lied des Jägers (Urban Fantasy), ca. 90.000 Wörter, 334 Normseiten

Der Danuroman spielt in Irland. Mehr dazu findet ihr in der Extrarubrik auf dieser Seite.

 

2017 habe ich also genug Material zum Überarbeiten. Besonders freue ich mich auf  "Das Lied des Jägers". Einige der Schauplätze werde ich im Mai erneut besuchen. Dann kann ich hoffentlich auch herausfinden, von welchem Strand aus man die Brücke von Dunluce Castle sehen kann. Das ist wirklich ein plotrelevantes Detail, und ja, zugegeben, die Recherche dazu bietet mir die Gelegenheit, ausgiebig die Strände der Antrim Coast zu genießen.

 

Aber das ist schon der Ausblick auf das nächste Jahr, und damit komme ich auch zu einer Ankündigung, die bestimmt einige von euch freuen wird:

 

 

Vor einigen Tagen habe ich die Überarbeitung von "Gefährliche Gaben" (Arbeitstitel) abgeschlossen.

Bei dem Roman handelt es sich um den Folgeband von "Die Sturmfalken von Olbian". Die Handlung geht nahtlos am Ende der Sturmfalken weiter: Kaylin will bei den Sidhe D'Altan mehr über ihre Gabe erfahren, findet sich jedoch schon bald gemeinsam mit Freund Thore auf einer Rettungsmission: Ein Dorf wird angeblich von einem schafereißenden Wolf bedroht. Wie sich bald herausstellt, droht die wahre Gefahr von einer sektenähnlichen Gruppe, die sich "Die Reinblütigen" nennt. Gleichzeitig macht sich Thores Bruder mit einer Armee Norrländer auf in die Steppe, um den berühmten Hammer seiner Vorfahren von den Sidhe D'Enai zurückzuerobern.
Ein sozialphobischer Wolfswandler, ein ängstlicher Musiker, Kaylin und Thore mal wieder im Beziehungsstress, Jawed in der Steppe auf dem Weg vom scheuen Reh zum wilden Kämpfer, Feuersbrünste, ein Lynchmob, Weltentore und natürlich viel Bier: der typische Danu-Roman.

"Gefährliche Gaben" liegt zur Zeit bei den Betalesern. Wenn ich ihre Rückmeldungen habe, gibt es einen zweiten Überarbeitungsdurchgang und dann schicke ich das Manuskript an den Verlag.

Zum Abschluss bedanke ich mich bei meinen Autorenkolleginnen und Leserinnen dafür, dass ihr mich durch das Jahr begleitet habt. Mit euren tollen Romanen, von denen ich auch 2016 wieder einige betalesen durfte, und dadurch, dass ihr an meinen Geschichten Spaß hattet, habt ihr mein Schreibjahr zu einer sehr spannenden, bereichernden und inspirierenden Zeit gemacht.

 

Danke ihr Lieben! Ich freu mich auf 2017 und darauf, mit euch in neue Welten zu reisen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0